Geprüft auf technische Fachterminologie, türkische Werkspraxis und definierte Leistungsgrenzen (keine amtliche Tragwerksfreigabe).
- Türkei: 4–10 Tage
- China: 35–55+ Tage
- Osteuropa: 2–5 Tage
- Türkei: 0 % Industriezoll (A.TR)
- China: Drittlandszoll + Antidumping-Risiko
Direkter Beschaffungsvergleich: Türkei vs. China vs. Mittel- & Osteuropa
| Entscheidungskriterium | Türkei (Marmara / Ankara / Ägäis) | China (Exportwerke Küste) | Werke in Mittel- & Osteuropa (EU) |
|---|---|---|---|
| Laufzeit nach EU / UK / MENA | 4–9 Tage per 13,60 m-Lkw oder Short-Sea Ro-Ro/Feeder |
35–55+ Tage Seefracht (zzgl. Routenrisiken Rotes Meer / Kap) | 2–5 Tage Straßentransport |
| Normen & CE-Zertifizierung | Breite Basis Notifizierter Stellen für EN 1090-1, EN 14509, EN 12150, Qualicoat |
Oft GB- oder ASTM-orientiert; echte EU-EN 1090-Zertifikate seltener & häufig gefälscht |
Native EU-BauPVO- / Eurocode-Konformität |
| Projektflexibilität (MOQ) | Hoch – fertigt auch individuelle Einzel-Stahlvillen, 1.200 m²-Hallen oder Hotellose |
Stark ab 50+ identischen Standardkabinen; schwerfällig bei individuellen Eurocode-Unikaten | Hohe Lohnkosten bei geschweißten Sonderbauteilen & Maßausbau |
| Frachtanteil bei Volumengütern | 13,60 m-Megatrailer transportieren voluminöse PIR-Paneele & 13,4 m-Riegel wirtschaftlich |
Überseefracht verteuert leichte, voluminöse Sandwichpaneele & gedämmte Raumzellen massiv | Günstige Kurzstreckenfracht, jedoch kompensiert durch 2- bis 3-fache Fertigungsstundensätze |
| Vor-Ort-Zugang & Werksaudits | 2–3,5 Std. Flug ab DACH/EU; lokale SerSourcing-Audits ab €490–€790 | Langstreckenflüge, Zeitverschiebung & monatelanger Verzug bei Nachlieferungen | Einfache Anreise innerhalb des Schengen-Raums |
Ehrliche Einordnung: Wann die Türkei gewinnt – und wann eine andere Herkunft sinnvoller ist
Die Türkei erzielt ihren stärksten Gesamtkostenvorteil bei auftragsbezogen geplanten Stahlhäusern und Stahlvillen, Flat-Pack-Camps, EN 1090-Lagerhallen und Hangars, Sandwichpaneelen, Architekturaluminium, Marmor/Feinsteinzeug, Gerüst-/Schalungssystemen sowie individuellem Objektmöbelbau. Für extrem hochvolumige Standardelektronik oder elektrotechnische Serienkomponenten für Energieverteilung (die SerSourcing nicht abdeckt) greifen Einkäufer hingegen typischerweise auf andere Beschaffungsmärkte zurück.